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Schöne Tage im Landschulheim

Eindrücke unserer Praktikantin Noemi Guilet:

Mit Tränen in den Augen und Taschentücher zum Winken standen die Eltern auf dem Gehweg, während es die Kinder kaum abwarten konnten in den Bus zu steigen, der uns ins Münstertal fuhr.

Beim Haus angekommen, machten sich die zwei Gruppen auf zu den Wanderungen. Anfangs voller Elan und in der Hoffnung, dass wir nicht in den Regen kommen. Schlussendlich hat er uns aber doch nicht verschont und wir kamen alle nass bis auf die Knochen an. So war aber die Freunde aufs Beziehen der Zimmer und Erforschen des Hauses noch größer. Die Bäuche knurrten, so waren die riesigen Rationen an Kuchen und Früchte schnell weg. Frisch gestärkt, brach neuer Trubel aus, bis das Abendessen wieder alle vereinte. Beim anschließenden zusammensitzen wurde lautstark gesungen, bevor die ersten langsam Richtung Bett gingen. Der Rest ließ den Abend dann noch gemütlich ausklingen.
Am nächsten Morgen nutzten wir die Gunst der Stunde und gingen gleich raus. Das Gelände ums Haus war wirklich toll, denn es eröffnete uns allen viele Möglichkeiten. Auf dem Fußballplatz wurde gekickt, der Wald erkundet, um den Tischtennistisch wurde Rondo gespielt und auf dem Platz vor dem Haus regierte das Diabolo. Als es dann wieder anfing zu regnen flüchteten wir in Haus zurück, um Mittag zu essen. Nach der Mittagspause warteten unterschiedliche Angebote auf die Mädchen und Jungen. Trotz des leichten Regens gingen fast alle nochmals raus. Unter dem Schutz der Bäume war es aber auch kein Problem relativ trocken zu bleiben und so entstanden mehrere, beeindruckende Holzkugel-Bahnen. Aber es wurde auch fleißig geschnitzt und das WM-Spezial brachte auch einige ins Schwitzen. Drinnen dagegen entstanden kleine Filzwichtel die zum Schluss liebevoll arrangiert wurden. Nach dem Abendessen brach der Abend das zweite und letzte Mal an und es wurde langsam still…
Der Morgen darauf war mindestens so gemütlich wie der erste, und die zwei Geburtstagskinder wurden liebevoll gefeiert. Doch die Aufbruchsstimmung ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem Frühstück wurden fleißig die Koffer und Taschen gepackt und die Zimmer geputzt. Die Zeit, bis der Bus kam, verbrachten wir drinnen, da es draußen wie aus Kübeln goss.
Trotz der schönen Zeit freuten sich alle bald wieder zuhause zu sein und ich denke nicht nur wegen dem Deutschland-Spiel welches anstand.

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